Dat jüngste Gericht

Dat jüngste Gericht

Butendieks schakkern de Mööven,
de Hääven griest in Luv un Lee —
dat schient, as wür he dorup tööven,
dat Neptun sticht ut ruuge See.

De Seekant is nich mehr to kennen —
keen Strääk deelt Woaters Welt un Lücht,
Ünnern un Boaben is nich to trennen —
de Stiem vergrellt in d‘ Land rinflücht.

In dönnernd Bulgen schleit dat Woater
hoch an Diek un Hoabenmüür —
un keen tweemoal Oahmen loater
dor hoalt de Düwel sükk sien Hüür.

Annern Mörgen is in de Welt
een häävenshooge Stillichkeit —
nümms is mehr dor, de wat vertellt
van Minschenwaark un Hillichkeit.

Blods up de Warft, mirdenmang dat Natt,
rekkt sükk de Kaarktoorn in de Lücht —
un boaben, ut dat böäverst Gatt,
de Pasters „Help“ in d‘ Hääven flüc
ht.

©ee

Foto dank https://pixabay.com/de/

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